Herzlich Willkommen in der Jüdischen Gemeinde Konstanz
Geschichte

 

Architekt: Holzmann, 1882/83 erbaut, 1938 zerstört In der Mitte des 15. Jahrhundert endete die mittelalterliche Judengemeinde in Konstanz. Erst das Inkrafttreten des Emanzipationsgesetzes vom 15.10.1862, das den Juden die volle Handels- und Gewerbefreiheit in allen badischen Gemeinden garantierte, brachte den Neuanfang jüdischen Lebens in Konstanz. Die Zahl der Gemeindemitglieder wuchs rasch.


Das von dem Architekten Holzmann entworfene jüdische Gotteshaus lehnte sich in Stil und Grundform an die nur wenige Jahre zuvor entstandenen Synagogen in Karlsruhe und Bruchsal an.


1931 wurde im Rahmen umfassender Modernisierungsmaßnahmen eine neue Orgel eingebaut, die in November 1936 ebenso wie mehrere Torarollen durch Brandstiftung zu Schaden kam. Während dieser Brand aber noch rechtzeitig gelöscht werden konnte, sorgte die SS während der Reichspogromnacht für die vollständige Zerstörung des Gotteshauses, an das heute nur noch eine Gedenktafel erinnert.

 

  

 
Wir über uns
Die Jüdische Gemeinde Konstanz (JGK) ist eine in Gründung befindliche Ortsgemeinde der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden KdöR (IRG-Baden, www.irg-baden.de).

Die JGK hat ihren Sitz in Konstanz. Sie erstreckt sich über die Stadt und den Landkreis Konstanz sowie über die angrenzenden altbadischen Gebiete, die nicht unter die Zuständigkeit der Israelitischen Kultusgemeinde Lörrach fallen.

Die Jüdische Gemeinde Konstanz i. Gr. ist eine Einheitsgemeinde gemäß den Richtlinien des Zentralrates der Juden in Deutschland KdöR (www.zentralratdjuden.de/de/topic/1.html).

Unsere Aufgabe ist die religiöse, kulturelle und soziale Betreuung unserer Mitglieder.

Hierzu gehören insbesondere
 
 Herbeiführung der üblichen gemeinschaftlichen g-ttesdienstlichen Handlungen

 
 Religionsunterricht der schulpflichtigen Kinder
 
 Bestattungswesen
 
 Sozialarbeit.
 

Wir sind bei der Erfüllung unserer Aufgaben an die Vorschriften des jüdischen Religionsgesetzes (Halacha) gebunden. Unsere Ziele sind:

 Eine Gebets-, Begegnungs- und kulturelle Stätte zu sein, in der sich jede Jüdin, jeder Jude und ihre Familienangehörige wohl fühlen können.


 Einen gemäß den Richtlinien des Zentralrates traditionellen "Einheits-" G-ttesdienst anzubieten, dem sich jeder Jude und jede Jüdin ohne  Vorbehalt anschließen kann.

 

 Den Juden unseres Einzugsgebietes den Anschluss an das Gemeindeleben durch gute Atmosphäre und abwechslungsreiche Veranstaltungen zu erleichtern.


 Gemeindemitglieder mit Migrationshintergrund durch kompetente Sozialarbeit, Deutschunterricht, Übersetzungsdienst, koschere Kochkurse, kulturelle Aktivitäten, Fahrgeld und Hilfe bei der Arbeitsuche zu unterstützen.
 
 Regelmäßige attraktive Aktivitäten für Kinder und Jugendliche anzubieten.
 

 Eine Beratungsstelle für Opfer antisemitischer Angriffe bzw. antisemitisch motivierten Mobbings zu sein.

 
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